Infoblatt zur Deichsicherheit

Deichdemo mit über tausend Teilnehmern!

Das Alte Land protestiert. Es protestiert gegen die vom Hamburger Senat geplante Verlegung des Deiches auf Hahnöfersand. Wie groß dieser Protest ist, dass wurde jetzt auf der von der Jorker CDU und der Interessengemeinschaft Hahnöfersand organisierten Demonstration deutlich. 1200 bis 1300 Menschen nahmen laut Nachrichtenmeldungen an dem Protestmarsch von der Borsteler Mühle zur Deichlinie beim Schäfer/Hahnöfersand teil. Diese große Teilnahme macht eines deutlich: Die Altländer Bürger wollen sich die Willkür des Hamburger Senats nicht länger gefallen lassen!

Besonders positiv gilt festzuhalten, dass sich bis auf die SPD auch alle anderen Parteien im Jorker Rat der Demonstration anschlossen. Dies zeigt um so mehr, wie groß die Ablehnung der hanseatischen Pläne ist. Es ist jetzt wichtig, dass der von uns gestellte Resolutionsantrag an den Rat der Gemeinde Jork endlich verabschiedet wird, damit von der politischen Seite her ein klares Votum zum Erhalt der Deichlinie vorliegt.

Hintergrund: Die CDU hatte einen Resolutionsantrag in den Jorker Gemeinderat eingebracht, der den Hamburger Senat auffordert, die Deichlinie nicht zu verändern. Darüber hinaus forderten wir in dem Schreiben die Bezirksregierung und den Deichverband auf, das Einvernehmen mit Hamburg nicht herzustellen.

Festzuhalten ist, dass es der CDU ausschließlich um die Deichsicherheit geht und dieser Protest nicht gegen Airbus gerichtet ist.

Wir wollen nicht zulassen, dass die Existenzen von 40.000 Menschen leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, nur damit sich Hamburg kostengünstige Ausgleichsflächen verschaffen kann. Der Schutz von 40.000 Menschen hinterm Deich ist wichtiger als die Ansiedlung von rund 1000 Löffelenten, die man mit dieser Ausgleichsmaßnahme erreichen möchte.