Kommunalpolitische Vereinigung der CDU formiert sich neu

Der neue Kreisvorstand: V.li.: Matthias König, Erich Kahrs, Ingrid Nau, Gerhard Behrmann, Michael Eble, Kristina Kilian-Klinge, Torben Vagts, Kai Seefried und Klaus Dittschlag-Barz. Nicht auf dem Bild: Hans-Jürgen Detje

Eine klare Positionierung in kommunalpolitischen Fragen ist für Michael Eble, dem neu gewählten Vorsitzenden der kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU im Kreisverband Stade, unerlässlich, um bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr erfolgreich abzuschneiden.
Eble, der zugleich Fraktionsvorsitzender der CDU im Jorker Rat ist, will dafür die Kommunalpolitiker seiner Partei im Kreis Stade besser vernetzen, um die Zusammenarbeit bei überörtlichen kommunalen Themen zu stärken.
Neben Eble wurden in der Mitgliederversammlung am 21.05. in Hollern-Twielenfleth Kristina Kilian-Klinge (Stade) und Gerhard Behrmann (Fredenbeck) als stellvertretende Vorsitzende sowie Hans-Jürgen Detje (Horneburg), Ingrid Nau (Oldendorf-Himmelpforten), Erich Kahrs (Großenwöhrden), Matthias König (Drochtersen), Klaus Dittschlag-Barz (Buxtehude) und Torben Vagts (Harsefeld) zu Beisitzern gewählt.
Bereits die erste öffentliche Veranstaltung der Vereinigung am 25.06.2015 in der Gaststätte Holst in Jork-Estebrügge wird sich mit der aktuellen Situation der Flüchtlinge im Landkreis beschäftigen. Eingeladen hierzu sind Vertreter der Kreisverwaltung, der Kommunen und der ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiativen.
Im Anschluss an die vom CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Kai Seefried geleiteten Vorstandswahl stellte Landrat Michael Roesberg seine Vision des Landkreises in 10 Jahren vor.
Roesberg erwartet im Jahr 2025 einen schuldenfreien Kreis bei einer gleichbleibenden Bevölkerungszahl und erteilte allen Spekulationen um eine mögliche Fusionierung mit einem benachbarten Landkreis eine deutliche Absage. Die Anzahl der Studenten an der Hochschule 21 in Buxtehude werde auf mindestens 1.500 wachsen und der Hafen in Stade-Bützfleth wird bis dahin eine deutliche Erweiterung erfahren haben, um den Transportverkehr zwischen den Airbus-Werken überwiegend auf dem Wasser bewältigen zu können. Im Energiesektor geht Roesberg von einem großen Fortschritt bei der Produktion von regenerativem Wasserstoff zur Energiespeicherung aus.
Er selbst werde dann nebenberuflich als Dozent für die plattdeutsche Sprache arbeiten, meinte er augenzwinkernd zum Abschluss der Veranstaltung.